Die Sache mit den Grünen Smoothies

Grüne Smoothies – eine der einfachsten Sachen der Welt und für viele Menschen doch so schwierig.

Eigentlich kann man nicht behaupten, ich würde hier gerade ein Rezept schreiben. Diese Sache ist so simpel, dass anstatt einer Anleitung, eher ein bisschen Kreativität gefragt ist. Also nennen wir es mal Inspiration… Eine kleine Anregung, um den ersten Schritt zu überwinden. Denn viele tun sich mit genau diesem schwer.

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Die Sache ist nämlich die… sobald etwas auch nur annähernd gesund aussieht, leuchtend grün ist oder augenscheinlich überwiegend Gemüse enthält, gibt es Menschen, die eine Abneigung dagegen entwickeln. Eine gerunzelte Stirn in Begleitung mit einem Spruch wie ‚Das sieht aber gesund aus‘, sind oft die erste Reaktion. Besonders die Grünen Smoothies wirken durch ihre giftgrüne Farbe und die Zutatenliste, auf der erschreckend viele gesunde Sachen und dann auch noch in rohem Zustand stehen, für manche abschreckend. Zugegeben es gibt Kombinationen, die gewöhnungsbedürftig sind. Aber das ist ja gerade das schöne an Smoothies, mag man etwas nicht, tauscht man es aus oder lässt es weg. Den Kombinationsmöglichkeiten sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Für mich gibt es zwei Regeln bei Grünen Smoothies:

  1. Eine Grüner Smoothie wäre nicht grün, wenn man nicht ein bisschen Blattgemüse in eben genau dieser Farbe verwenden würde. Und genau darum geht es ja eigentlich. Diese Komponente wegzulassen, wäre an sich nicht verwerflich, aber dann sollte man lieber in die Kategorie der ’normalen‘ Smoothies wechseln.
  2. Es muss schmecken! Natürlich schmeckt grünes Gemüse pur nicht so süß, wie eine Banane. Deshalb gilt es eine gute Balance zwischen Obst und Gemüse zu finden, sodass man mit dem Geschmack zufrieden ist und den grünen Anteil eigentlich nicht mehr rausschmeckt (es sei denn man steht auf den Geschmack von rohem püriertem Spinat).IMG_6565

 

Was ich also eigentlich sagen will, ist, dass man den Grünen Smoothies eine Chance geben sollte und sie nicht gleich in die Schublade mit den ‚gesund aussehenden und schmeckenden‘ Dingen tun sollte, nur weil man eine fragwürdige Mischung erwischt hat. Dann probiert man einfach die nächste und falls man unter den gekauften Optionen nicht das richtige findet, hilft eben nur noch selber machen. Um ehrlich zu sein, ist das aber auch die günstigere Variante. Also ran an den Mixer!

 

FoodFact- Spinat

Besonders Vegetarier oder Veganer haben manchmal Probleme mit dem Eisengehalt im Körper. Auch wenn Spinat nicht so viel Eisen enthält, wie man früher mal annahm, kann man ihn durchaus als Eisenquelle nutzen. Das VitaminC aus der Orange hilft dem Körper bei der Eisenaufnahme.

 


 

Was wird gebraucht? 

für eine große Portion

  • 1/2 Banane
  • 1 Birne
  • 1 Orange oder Blutorange
  • 100g Spinat
  • 1/2 Limette

Und so schnell geht’s:

  1. Den Spinat waschen, die Banane und die Orange schälen und die Birne entkernen. Alles etwas kleiner schneiden und mit 250ml Wasser und dem Limettensaft pürieren.

Fertig!


 

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6 Kommentare zu „Die Sache mit den Grünen Smoothies

  1. Ein schönes Plädoyer für Gemüse in Flüssigform! Ich kann auch nicht so ganz nachvollziehen, warum viele Menschen so eine immanente Abneigung gegen gesundes Essen haben. Gerade das sollte uns doch magisch anziehen, oder?
    P.S.: Wunderschöne Fotos! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

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