Powerfood am Morgen – Amarant zum Frühstück

Beim Frühstück teilen sich die Meinungen. Die einen mögen es süß, die anderen eher herzhaft. Ich muss sagen, ich gehöre zur Fraktion süß. Nichts geht über warmen Haferbrei mit Banane und Zimt oder Pfannkuchen mit Apfelmus. Für so ein ausführliches Frühstück bleibt aber leider an den wenigsten Tagen Zeit. Deshalb muss man auf schnelle und einfache Alternativen zurückgreifen, denn das Frühstück ausfallen zulassen, ist nicht die beste Option. Müsli mit Joghurt oder Milch ist schon einer sehr schnelle Sache. Das einfachste ist es aber, sich am Abend vorher alles mögliche vorzubereiten, sodass man im Idealfall am Morgen nur noch den Löffel in die Hand nehmen muss.

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Um nicht jeden Morgen das gleiche (Müsli) zu essen, muss man eben ein bisschen kreativ werden.

Amarant liefert viel Eiweiß, das gut vom Körper verwertet werden kann und viele gesunde Fette, weshalb er besonders für Veganer und Vegetarier optimal ist. Er steckt voller Mineralstoffe und versorgt den Körper mit viel Eisen, Magnesium und Kalzium. Gluten enthält er allerdings nicht, also auch eine Option für Allergiker. Übrigens wird er zu den Pseudogetreiden gezählt. Das bedeutet, dass Amarant eigentlich kein Getreide ist, man ihn aber ähnlich verwenden kann.

Meistens koche ich den Amarant am Abend vor und nehme gleich die doppelte oder dreifache Menge. So habe ich mehrere Tage etwas für mein Frühstück vorbereitet und muss morgens nur noch Joghurt und Obst dazugeben. Besonders wenn ich früh in der Uni sein muss, ist Amarant eine gute Alternative, falls ich mal keine Lust auf Müsli habe.

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Was wird gebraucht?

für eine Portion

  • 50 g Amarant
  • 150 g Joghurt (oder Sojajoghurt)
  • etwas Limettensaft
  • eine Handvoll Beeren (oder dein Lieblingsobst)
  • Kakaonibs (oder Nüsse, Chisamen oder Nussmus)
  • Vanille (und/oder Zimt)

Und so einfach geht’s:

  1. Am Vorabend den Amarant kochen. Dafür zunächst den Amarant mit heißem Wasser waschen und anschließend mit der dreifachen Menge Wasser aufkochen. Für 20 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Sollte das Wasser schon früher verdampft sein, immer wieder ein wenig nachgießen, damit nichts ansetzt. Den Topf vom Herd nehmen und auskühlen lassen. Den fertigen Amarant in eine Schüssel oder Dose geben und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Wer morgens viel Zeit hat, kann diesen Schritt auch erst direkt vor dem Frühstück machen.
  2. Am Morgen muss man nun nur noch den Joghurt mit Limettensaft vermischen und den Amarant dazugeben. Die restlichen Zutaten nach Belieben auswählen und auf den Joghurt geben. Mit Vanille und Zimt würzen.

Fertig!


Das ganze lässt sich auch schon komplett am Abend vorher vorbereiten, sodass man am Morgen nur noch in den Kühlschrank greifen muss. Man könnte auch alles in eine Dose geben und dann mit auf den Weg nehmen. Die Ausrede „Es sei keine Zeit zum Frühstücken“ hat also keine Chance mehr. Ein ausgewogenes Frühstück füllt die Energiereserven wieder auf und gibt dir Power für den Tag.

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3 Kommentare zu „Powerfood am Morgen – Amarant zum Frühstück

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