Bewusste Ernährung

Ernährung ist ein Thema, das an keinem vorbei geht. Manchen ist es wichtiger, als Anderen. Aber zumindest wenn es darum geht, Hunger zu stillen, muss jeder zwangsläufig darüber nachdenken, was er isst. Vielen ist dabei gar nicht bewusst, wie groß der Einfluss der eigenen Ernährung auf das Leben ist. Es gibt so viele Dinge, die sich verändern lassen, wenn man bewusst darauf achtet, was man isst.

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Und da wären wir auch schon beim Thema. Ich finde es unheimlich schwer, zu sagen welche Ernährungsform genau gesund ist. Zum einen gibt es gefühlt 1000 verschiedene Arten, sich zu ernähren und zum anderen wird man ständig mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen überhäuft, die einem teilweise komplett gegensätzliche Dinge empfehlen. Manchmal habe ich das Gefühl, man macht immer etwas Falsch, egal wie man sich ernährt. Deshalb spreche ich eigentlich meistens nicht von einer gesunden Ernährung, sondern lieber von einer bewussten Ernährung. Die Gesundheit spielt hier für mich allerdings eine große Rolle, da das meiner Meinung nach ein Ziel ist, das jeder anstreben sollte; ein gesunder Körper. Man sollte also ein Bewusstsein dafür entwickeln, welche Ernährungsform dem Körper gut tut und die Gesundheit unterstützt.

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Ich habe 10 Punkte zusammengefasst, die für mich bei einer bewussten Ernährung eine Rolle spielen. Man könnte mit Sicherheit noch mehr aufzählen, aber diese sind für mich im Moment am wichtigsten. Wobei ich sagen muss, dass ich an manchen selber noch üben muss, sie umzusetzen. Aber so ist das mit der Ernährung. Sie ist nichts Statisches, sondern verändert sich ständig. Und besondere wichtig: Man muss sich lebenslang damit beschäftigen! Deshalb lohnt es sich für mich, sich Gedanken darüber zu machen. Hier findest Du heute meine.

#consciouseating


1. Ausgewogenheit!

Alle Nährstoffe sind für deinen Körper essentiell und jeder übernimmt eine wichtige Funktion. In welchem Verhältnis man sie zu sich nimmt, variiert natürlich. Man sollte aber auf keinen Nährstoff verzichten.

2. Unverarbeitete Produkte

Man sollte wissen, was man isst. Manchmal bringt der Blick auf die klein gedruckte Zutatenliste auf der Verpackungsrückseite böse Überraschungen mit sich. Je natürlicher und unverarbeiteter man Lebensmittel kauft, desto sicherer kann man sich sein, was man zu sich nimmt.

3. Achtsamkeit

Man sollte immer zuerst auf seinen eigenen Körper hören. Jeder Körper ist anders und so reagiert auch jeder anders. Beobachte die Reaktion deines Körpers auf bestimmte Lebensmittel in bestimmten Situationen. Nur so kannst du entscheiden, ob etwas für dich gut ist oder eben nicht.

4. Körpergefühl umsetzten 

Achtsamkeit ist gut und schön. Solange man aber nicht auch umsetzt, was der Körper einem sagt, bringt sie einem auch nicht viel. Dein Körper weiß am besten, was er braucht. Hunger hat man nicht ohne Grund und sollte diesem auch nachgehen. Eine bewusste Ernährung steht immer mit einem guten Körpergefühl in Verbindung.

5. Viel Trinken

Der Körper braucht Wasser. Das ist einfach so. Oft vergisst man das Trinken und merkt erst, wenn der Hals trocken wird, dass man viel zu wenig getrunken hat. So weit sollte es eigentlich gar nicht erst kommen. Nur mit genügend Flüssigkeit kann der Körper aktiv und leistungsfähig bleiben. Und mit Flüssigkeit ist am besten Wasser gemeint.

6. Eine gute Balance 

Es gibt nun mal Lebensmittel, die vielleicht nicht die gesündesten sind und dem Körper in Massen schaden. Oft braucht man sie aber trotzdem. Ganz einfach, weil sie der Seele gut tun. Die Balance zwischen Gesundheit für Körper und Seele ist manchmal nicht ganz einfach. Mit der Zeit bekommt man aber ein Gefühl dafür. Hierbei gilt: Die Menge macht das Gift!

7. Wissen

Ich bin der Meinung, dass man sich grundsätzlich mit dem Thema Gesundheit und Ernährung auseinander setzen muss, wenn man sich bewusst ernähren möchte. Nur wenn man weiß, welche Aufgaben und Eigenschaften Lebensmittel haben und wie der Körper mit ihnen umgeht, kann man seine Ernährung danach ausrichten.

8. Individualität

Es gibt tausend verschiedene Aussagen über gute und schlechte Ernährung und hundert unterschiedliche Ernährungsformen. Alle haben Vor- und Nachteile. Allerdings ist jeder Körper anders und hat andere Bedürfnisse, deshalb sollte man jede Vorschrift oder Regel immer an sich selbst anpassen. Das Bewusstsein über diese Individualität ist wichtig, um sich nicht von Regeln und Vorschriften zu sehr einschränken zu lassen.

9. Du bist, was du isst!

Dein Körper ist darauf angewiesen die Nährstoffe zu verwerten, die du ihm gibst. Es ist also eine logische Schlussfolgerung, dass deine Ernährung Auswirkungen auf Haare, Haut und Gefühlslage haben kann.

10. Die Umwelt

Diese neun Punkte haben sich alle auf Dich selbst bezogen. Der letzte allerdings meint ein Bewusstsein für das, was um Dich herum geschieht. Was für Konsequenzen hat Deine Ernährung und das damit verbundene Konsumverhalten auf Deine Umwelt. Da kommen ganz verschiedene Aspekte in Frage. Sei es, darauf zu achten, saisonal zu essen oder regional einzukaufen.


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