Natürlicher süßen mit Dattelmus

Es gibt viele Gründe, weniger Industriezucker zu verwenden und man sollte bei einer bewussten Ernährung darauf achten, wie viel Zucker man zu sich nimmt. Oft ist es eine Sache der Gewöhnung und man empfindet viele Sachen, nach langem Verzicht auf Zucker, als viel zu süß. Wenn man sich also mal für ein paar Wochen bewusst darauf konzentriert weniger (oder gar keinen) Zucker zu essen, wird man danach deutlich merken, wie viel man eigentlich vorher zu sich genommen hat. Eine gute Methode, um sich seinem Zuckerkonsum bewusst zu werden und diesen vielleicht ein wenig einzuschränken.

Ganz ohne süße Sachen geht es aber bei mir nicht. Ich bin einfach jemand, der Kuchen, Kekse und Eis liebt. Und das ist auch okay. Aber ich versuche Alternativen für mich zu finden, die mir genau so gut schmecken wie „normale“ Süßigkeiten, aber keinen Industriezucker enthalten. Ich bin also immer auf der Suche nach möglichst natürlichen Süßungsmitteln.

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Warum ich Dattelmus gerne verwende:

  • Natürlicher geht es eigentlich nicht. Nur Datteln und Wasser.
  • Getrocknete Datteln kann man super lange lagern. Eigentlich habe ich immer welche Zuhause, falls spontan ein Kuchen verlangt wird.
  • Die Zubereitung braucht nur wenig Zeit und ist nicht aufwendig
  • Datteln liefern neben Zucker auch noch Nährstoffe, die der Körper braucht,  Magnesium und Kalzium nämlich.

Was mich an Zucker am meisten stört, ist, dass er nur leere Kalorien liefert. Da ist nichts, was der Körper verwenden könnte, weder Vitamine noch Mineralstoffe. Deshalb ist Dattelmus für mich eine gute Variante, um Zucker natürlich zu ersetzen.
Datteln haben zwar auch einen (sehr) hohen Zucker Gehalt, aber im Gegensatz zu Industriezucker, liefern sie gleichzeitig auch noch ein wenig Eiweiß und vor allem Kalzium und Magnesium. Man gibt seinem Körper also nicht puren Zucker, sondern gleichzeitig wichtige Nährstoffe. Natürlich sollte man das Dattelmus auch nicht in Massen verwenden. Aber es ist sicherlich eine sehr gute Alternative. Je mehr man sich vom Zucker entwöhnt hat, desto weniger Süßungsmittel braucht man letztendlich auch.

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Wie ich Dattelmus verwende:

  • in Salatdressings
  • als Süßungsmittel in Kuchen oder Keksen
  • für Pfannkuchen
  • eigentlich überall, wo man ansonsten Zucker verwenden würde 🙂

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Dattelmus

Die perfekte Alternative für alle, die gerne ihren Zuckerkonsum etwas einschränken möchten. Man kann das Mus entweder direkt in der richtigen Menge zubereiten und sofort aufbrauchen oder man bewahrt es in einem Schraubglas im Kühlschrank auf. Es hält sich manchmal bis zu einer Woche. Das ist nach meiner Erfahrung jedoch sehr unterschiedlich und man sollte immer wieder nachschauen und eventuell probieren, ob es noch genießbar ist.


Und so einfach geht’s:

100 g getrocknete Datteln gegebenenfalls entkernen und anschließend kleinschneiden. Mit 150 ml warmen Wasser für mindestens eine viertel Stunde ziehen lassen. Die eingeweichten Datteln mit einem Mixer zu Mus zerkleinern.

Fertig!

Tipp: Je länger die Datteln einweichen und je besser der Mixer ist, desto feiner wird das Mus. Man kann die Menge beliebig variieren, wichtig ist nur, dass das Verhältnis immer 2:3 (Datteln:Wasser) bleibt. 


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5 Kommentare zu „Natürlicher süßen mit Dattelmus

    1. Dankeschön! 🙂
      Das ist von Rezept zu Rezept unterschiedlich …Ich probiere es meistens erstmal mit der gleichen Menge Datteln wie Zucker oder sogar etwas weniger. Aber ich süße auch sehr wenig. Du musst nur darauf achten, dass du eventuell die anderen Zutaten anpasst, da ja das Dattelmus eine ganz andere Konsistenz hat als Zucker.

      Gefällt 1 Person

  1. Ich esse seit vielen Jahren schon keinen Industriezucker mehr. Und ich mag ihn inzwischen auch gar nicht mehr. Es gibt so viele leckere und gesunde Alternativen. Ich liebe Datteln und verarbeite sie sehr viel. Am liebsten frische Datteln. Das Dattelmus ist eine tolle Idee. Werde ich auf jeden Fall probieren.

    Gefällt 1 Person

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