Was Gewohnheiten mit Ernährung zu tun haben

Gewohnheiten sind Verhaltensmuster, die wir automatisch, meistens täglich durchführen, ohne groß darüber nachzudenken. Im Unterbewusstsein gehe ich morgens ins Bad und putze mir erst die Zähne und wasche dann mein Gesicht. Ich muss da nicht drüber nachdenken, das passiert einfach so. Gewohnheiten erleichtern unser Leben enorm, weil man keine unnötigen Gedanken verschwenden muss. Das Gehirn hat abgespeichert, dass ich mir morgens die Zähne putze und das Gesicht wasche und kann sich in der Zeit mit anderen Dingen beschäftigen. Zum Beispiel der Frage nachgehen, was ich mir zum Frühstück mache.

Gut, Janina! Und warum erzählst du das alles und was hat das mit Ernährung zu tun? 

Ernährung ist eine einzige große Ansammlung von Gewohnheiten!

Wir haben uns mit der Zeit Dinge angewöhnt, die im Gehirn abgespeichert wurden. Wenn es im Alltag schnell gehen muss, will und kann man nicht lange darüber nachdenken, was man kocht. Das dauert unnötig lange und ist anstrengend. Genau dafür sind Gewohnheiten da. Sie machen also einen Großteil der Ernährung aus und beeinflussen sie deshalb entscheidend. Und das ist der Punkt. Wenn schlechte Essgewohnheiten den Alltag bestimmen, kann die Ernährung nicht gut sein. Klingt logisch oder?

Schlechte Gewohnheiten = Schlechte Ernährung

Etwas am Essverhalten zu ändern, heißt also immer auch Gewohnheiten ändern. Nur wenn man Veränderungen in den Alltag integrieren kann, sie also zu Gewohnheiten macht, wird man sie langfristig umsetzen können. Und das ist hier das Stichwort. Ein Ernährungsstil muss langfristig umzusetzen sein, sonst bringt er nichts, auch wenn er noch so gesund ist. Er muss alltagstauglich sein und man muss sich damit wohl fühlen.

Version 2

Version 2

Version 2

Vor ca. zwei Jahren habe ich angefangen, mich mit Ernährung zu beschäftigen und darauf hin einige Sachen verändert. Dann habe ich vor kurzem darüber nachgedacht, wie es mir gelungen ist, meine Ernährung zu verändern und erst da ist mir aufgefallen, dass ich viele Sachen einfach zur Gewohnheit gemacht habe. Ein paar Dinge sind mir dabei besonders aufgefallen, die einen entscheidenen Beitrag zu meiner Ernährungsumstellung beigetragen haben.

1. Wasser trinken

Und zwar viel, regelmäßig und in purer Form. Vorher habe ich meistens Wasser mit (künstlichem) Geschmack getrunken und so mit Sicherheit Unmengen von Zucker zu mir genommen. Also habe ich mich an pures Wasser gewöhnt. Mittlerweile finde ich den Geschmack überhaupt nicht mehr schlecht. Außerdem habe ich mir angewöhnt mehr und regelmäßiger zu trinken. Wenn ich jetzt weniger als 2 Liter am Tag trinke, merke ich das sofort.

2. Ausgeglichene Mahlzeiten

Damit meine ich, dass ich mehr darauf geachtet habe,  Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette in einer Mahlzeit zu verwenden. Der Körper braucht jede Art von Nährstoff, um vernünftig arbeiten zu können, häufig kam einer aber zu kurz. Inzwischen ist es für mich ganz normal ausgeglichen zu kochen. Auswärts ist es manchmal noch etwas schwer, aber auch da findet man mit der Zeit Alternativen.

3. Gemüse Gemüse Gemüse

Ich kann mir nicht mehr vorstellen ohne Gemüse zu leben. Wenn ich zuhause koche komme ich locker auf 3 Portionen am Tag. Ich habe mir angewöhnt den Anteil an Gemüse in einer Mahlzeit zu erhöhen. Manchmal ist fast mein ganzer Teller mit Gemüse gefüllt und das auch, wenn es keinen Salat gibt. Ich habe so viele neue Gemüsesorten kennengelernt, dass ich es überhaupt nicht nachvollziehen kann, wenn man sagt, gesundes Essen wäre langweilig oder eintönig. Für mich gilt: Je mehr und vielfältiger desto besser.

4. Ein Blick auf die Zutatenliste

Erst seitdem ich mir die Zutatenliste auf der Verpackung der Lebensmittel anschaue, ist mir klar geworden, wie ungesund manche Dinge sind. Ich war geschockt, als ich gesehen habe, wie viel Zucker in manchen Müsliriegeln ist. Es dauert am Anfang eine Ewigkeit so einkaufen zu gehen, das stimmt! Wenn man immer erst die Zutaten studiert, bevor man entscheidet, ob der Joghurt im Korb landet oder nicht, ist man manchmal etwas länger unterwegs. Allerdings weiß man ja beim nächsten mal schon, ob der Joghurt den Ansprüchen entspricht oder nicht. Es wird also immer besser. Ich weiß heute, welche Lebensmittel ich mit gutem Gewissen kaufen kann. Bei neuen Entdeckungen schaue ich aber immer noch auf’s Etikett.

5. Weniger Zucker

Zum einen habe ich fast alle Lebensmittel gestrichen die unnötig Zucker enthalten. Das bedeutet nicht, dass ich nichts mehr esse, das Zucker enthält. Aber es gehört nicht mehr zu meinem Alltag. Zum andern esse ich weniger Süßkram. Wenn ich früher schnell zu Schokolade oder Keksen gegriffen habe, nehme ich heute eher Obst oder Nüsse. Außerdem habe ich mir einfach eigene Alternativen ausgedacht, die sehr viel gesünder sind. Das nimmt auch einen großen Teil hier auf dem Blog ein.

Version 2

Für mich sind diese Sachen zur Gewohnheit geworden und mittlerweile ganz normal. Es ist nicht einfach Ernährungsgewohnheiten zu verändern und es dauert seine Zeit. Aber es ist nicht unmöglich!

Und wenn ich das geschafft habe, warum solltest Du es dann nicht auch schaffen?

 

 

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